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Neben dem Alten Rathaus befindet sich der Historische Speicher mit dem naturkundlichen Heimatmuseum in Wilster. Mit seinem Fachwerk, der Krananlage, der Klön-Dör und der wieder eingebauten Gefängnistür gibt der Speicher den würdigen Rahmen für die auf drei Ebenen gezeigte Dauerausstellung über die Tier- und Pflanzenwelt der Wilstermarsch.

Gegründet wurde das Museum bereits 1982. Nach einer umfassenden Gebäudesanierung im Jahr 1997 fand die Wiedereröffnung statt. Gründer und Träger sind in sehr guter Zusammenarbeit die Jägerschaft des Hegeringes 7 der Wilstermarsch und der NABU Wilstermarsch. Auch an diesem wertvollen alten Gebäude besteht wieder Sanierungsbedarf.

Das "Naturkundliche Museum" befindet sich im Historischen Speicher gleich hinter dem Alten Rathaus im Stadtkern von Wilster. Früher diente der Speicher dem Alten Rathaus von 1585 zur Aufbewahrung eingelagerter Waren. Heute ist dort das Museum eingerichtet. Der Speicher bildet mit seinem Fachwerk, der Krananlage, der Klön-Dör und der wieder eingebauten Gefängnistür den würdigen Rahmen für die auf drei Ebenen gezeigte Dauerausstellung über die Tier- und Pflanzenwelt der Wilstermarsch.

Die obere Etage zeigt uns die Torf- und Marschlandschaft mit den dort lebenden Tieren und ein Schilf-Feuchtgebiet sowie einen traditionellen Wilstermarschbauernhof. In der ersten Etage werden Tiere aus Feld und Flur wie Hase, Fuchs, Reh, Raubvögel, Schwan, Uhu u. a. m. in ihrem Lebensraum vorgestellt. Diese Sammlung wurde mit vielen eigenen Präparaten von der Jägerschaft eingerichtet.

Der untere Bereich, gestaltet durch den NABU Wilstermarsch, bietet den Besuchern neben dem jeweiligen "Vogel des Jahres", viele heimische Tiere, auch einige Fische unserer Gewässer. Große Beachtung finden immer die schwebenden Nonnengänse, Familie Storch und das lebende Bienenvolk mit der Einsicht in den Bienenstock. Es ist ein Erlebnis, sich im "Historischen Museum" von der Tier- und Pflanzenwelt verzaubern zu lassen und sich von den Mitgliedern des Hegerings und NABU fachkundliche Auskünfte und Ratschläge für den heimischen Tierschutz einzuholen.

Auch stehen dort selbstgebaute Nistkästen und Futtersilos für jede Art von Vögeln zum Verkauf. Ganz besonders lohnt sich der Besuch für Familien mit Kindern sowie Kindergartengruppen und Schulklassen. Der Eintritt ist frei, jedoch freut man sich über eine Spende, die für die Unterhaltung und zur Erweiterung des Museums genutzt wird.


Öffnungszeiten: Jeden 1. und 3. Sonnabend im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr und bei allen Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntagen, Gruppen nach telefonischer Vereinbarung unter: 04823 565 oder 04823 777. Ein Besuch im Rahmen von Stadtbesichtiungen wird ebenfalls angeboten.

Quelle: Steinburger Jahrbuch 2010 - Peter Kock

 

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